Eure Meinung zählt!

Gewerbemonster Kampagne

Liebe Mitbürger,
unsere Stadt verkauft ihre Seele. Gewerbewahnsinn verschlingt Natur und Ökologie, vernichtet Naherholung und kaschiert damit finanzpolitische Unzulänglichkeiten vergangener Jahre und Jahrzehnte. Und der große Verlierer ist Osterath. Ein gewaltiges Umspannwerk im Süden, ein gigantisches Industriegebiet im Norden, im Westen sinnlose Windkraftanlagen und dazwischen ein vom Zugverkehr geteilter Ort. Uns reicht’s. Es ist Zeit, wach zu werden!

Jetzt seid ihr dran! Eure Meinung ist wichtig, also teilt sie uns in den Kommentaren mit.

26 Gedanken zu „Eure Meinung zählt!

  1. Liebe Initiatoren,
    vielen Dank, dass Ihr Euch dafür einsetzt, dass nicht noch mehr Natur in Meerbusch verloren geht! Wir sind vor einigen Jahren wegen der Natur nach Meerbusch/ Strümp gezogen. Es gibt genügend Gewerbegebiete in Lank, Strümp, Osterath und Büderich, in denen sich noch kleine und mittlere Betriebe ansiedeln könnten. Warum muss dann jetzt ein vollkommen überdimensioniertes Gewerbegebiet geschaffen werden, dass mit seiner Lage wieder nur große Logistikunternehmen anziehen wird. Wir leiden hier ohnehin schon sehr unter dem starken Durchgangsverkehr. Die Politik sollte sich besser dafür einsetzen, dass sich innovative Start-Ups in den schon vorhandenen Gewerbegebieten ansiedeln, statt auf das leichte, große Geld der Logistikunternehmen zu schielen.

    Herzliche Grüße
    Christine Hartmann

  2. Hallo Ihr Wiederständler,
    nur Mut- Euer und unser Kampf lohnt sich. Es geht um viel, nämlich all die guten Argumente, die Ihr gegen diesen Unsinn aufgezeigt habt. Auch meine Frau und ich sind vor über 25 Jahren nach Osterath gezogen, weil wir hier im Grünen leben wollten. Nach Modru X nun der nächste Schlage gegen unsere ursprünglich herrliche Wohnsituation. das grüne Umfeld muß unbedingt erhalten werden. Lasst uns die Betreiber dieser Pläne mutig entzaubern.

    Viele Grüße

    Thomas Wolff

  3. Die Stadt Meerbusch wirbt mit dem Slogan „die Stadt im Grünen“ zu sein.
    Grün- und Freiräume bestimmen in wesentlicher Form die Lebensqualität für Menschen in Meerbusch.
    Die vielfältigen positiven Funktionen von Bäumen und Pflanzen für zahlreiche Organismen, Klimaregulierung, Schadstofffilterung oder Lärmschutz sind allen bekannt.
    Wir dürfen nicht zulassen, dass Meerbusch weiter an Lebensqualität verliert.

    1. Komisch, wieso ist denn Meerbusch so extrem als Wohnort gefragt, wieso sind die Mieten immer auf dem Wege nach oben, von den Baupreisen erst garnicht zu reden, wieso weiter verliert, da sie
      ja bekanntermassen wohl im Wald leben (?) und sich nur mit Vögeln befassen,scheinen Sie nicht nur mir doch weitab vom tatsächlichen Leben zu sein.

  4. Unsere Meinung zu diesem Projekt: muss man unbedingt bleibenlassen.
    Unsere Begründungen:

    1. Das Projekt ist nicht zielführend
    Wir unterstellen als Rechtfertigungsgrundlage einen Finanzbedarf der Stadt Meerbusch, soweit legitim, der Unterhalt des Stadtgebietes kostet eine Menge Geld.
    Wir sehen aber nicht, daß die Kommune Erlöse aus dem Projekt ziehen wird, die seiner unappetitlichen Existenz angemessen sind. Gründe:
    a. Art und Umfang des Projekts machen überdurchschnittliche Infrastruktur-Investitionen im Bereich Lärm-/Sichtschutz gegenüber den bestehenden Wohnbebauungen nötig.
    b. Das existierende Überangebot baufertig hergestellter und brachliegender gleichwertiger Flächen in benachbarten Kommunen zwingt das Meerbuscher Gewerbeflächen-Marketing zu erheblichen Zugeständnissen bei der Gewinnung von Investoren:
    – bei den Gewerbebaulandpreisen
    – bei Anfangs-Erlässen der Gewerbesteuern
    – bei investorspezifischen Maßnahmen wie Zufahrtsbreiten, Tragfähigkeiten, Rangier-, Wende- und Pufferparkflächen, Leitungsauslegung für Ver- und Entsorgung, etc.
    c. Es wird überwiegend zu Schwerlastverkehr kommen. Der erfordert großzügige Anlagen der Verkehrsflächen, dies wiederum führt zu einem ungünstigen Verhältnis von Allgemein- zu Nutzungs- (=Gewerbesteuer-) flächen.

    Beispiele für die Abschöpfung von Investitionserleichterung für kurze Zeit und das anschließende Zurücklassen von seelenlosen Schandflecken gibt es genug. Wir als Bürger und unsere Stadtplaner müssen unbedingt langfristig denken, unterm Strich kommt mit einer Verwendung wie geplant nichts raus.

    2. Geplante Großlogistik passt nicht zu Meerbusch
    Auf den ersten Blick scheinen es eher „weiche“ Argumente zu sein, wenn die Kritiker des Projekts darauf verweisen, daß Meerbusch doch die Stadt im Grünen sein wolle und Häuslebauer sich durch die Ansiedlung von Groß-Logistik getäuscht fühlen.
    Halten wir aber doch einmal einen Augenblick inne und stellen die selbstverständlich gewordene Forderung nach zeitgemäßer Vermarktung „ungenutzter“ Flächen in Frage.
    Unsere Standpunkte zu dieser Facette der Auseinandersetzung:
    Es muß unser Anspruch als Meerbuscher sein und bleiben, einen Unterschied zu machen zu Nachbargemeinden, die sich dem Ausverkauf ihrer Freiflächen hingegeben haben.
    Es muß ein Bewusstsein dafür gestärkt werden, daß die zur Diskussion stehende „freie“ Fläche nicht frei ist, sondern genutzt wird und zwar durch Landwirtschaft. Wir haben auch schon dort gestanden und Formulierungen gebraucht wie „… dahinter ist dann nix bis zur Autobahn“.
    Dieses Nix was unser Augen schweifen läßt ist die Prägung unserer Umgebung mit landwirtschaftlichen Flächen; ein Luxus, den wir haben und auf den wir nicht verzichten dürfen. Bitte lassen Sie sich dieses Wort auf der Zunge zergehen: LUXUS. Ein Begriff, den auszusprechen und erst recht zu zeigen zunehmend verpönt ist.
    Wenn wir aber einen Unterschied machen wollen, werden wir in Zukunft im Vergleich unserer Stadt mit anderen Kommunen feststellen, daß naturverbundener Freiraum ein unbezahlbares Geschenk ist.

    3. Präzedenzfall
    Leider ist der Einzug einer Großlogistikfläche an dieser Stelle auch immer ein Präzedenzfall und weckt Begehrlichkeiten für andere Standorte.

    Wir sparen uns ausschweifende Begründungen zu diesem Punkt und resümieren stattdessen mit unserem Eingangs-Statement:
    Muss man unbedingt bleibenlassen.

    Grüße,
    Dagmar und Ulrich
    Meerbusch-Strümp
    dagmar_und_ulrich@gmx.de

  5. Liebe Initiatoren,
    ich bin von der anderen Seite der Autobahn, also Fischelnerin.
    Ich finde es schrecklich, was geplant ist.
    Seit 1985 lebe ich in Fischeln und seitdem ist von dem ehemals ländlichen Dorf fast nichts mehr übriggeblieben. Jetzt soll auch noch der letzte Grüngürtel zubetoniert werden-wie das dann auch auf Osterather Gebiet evtl. aussehen wird, kann man jetzt schon entlang der Anrather Straße ‚bewundern‘.
    Also, lasst uns gemeinsam dieses Projekt stoppen!

  6. Ihr müsst das umtaufen, Gewerbegebiet bzw. Monster ist viel zu nett, es wird ein INDUSTRIE-MONSTER, mit Logistik und LKW-Verkehr und Lärm inklusive
    Eine geschockte Osteratherin,
    Gisa Weingartz

  7. Als Neu-Strümperin muss ich sagen, dass es sicher nicht schade ist um diese Hektar, die der industriellen Landwirtschaft entzogen und damit weniger mit Pestiziden und Gülle überschwemmt werden und sicher braucht man auch nicht um verloren gehende Jagdflächen trauern (WAS wird denn auf diesen elenden Ackerflächen gejagt – Hasen von der Roten Liste?), aber die Alternative ist wirklich eine absolute Katastrophe! In dieser Gegend, wo es gar keinen NICHT-umgekrempelten Quadratmeter mehr gibt, sollte man viel mehr dran denken, Wohnort-nahe Erholungsmöglichkeiten zu schaffen, die mehr sind, als an Äckern zu laufen, wo man beim Spazierengehen gewarnt wird, den blühenden Raps anzufassen, da der Bauer gerade gespritzt hätte. Kreatur braucht Rückzugsraum – auch Menschen und auch OHNE Auto erreichbar. Logistik heißt Amazon-Verhältnisse – beim Menschenbild und beim Flächenverbrauch. Und das Gewerbemonster ist das Gegenteil von dem Ziel, den Flächenverbrauch aufzuhalten. Als hätten die Damen und Herren der Lokalpolitik in Meerbusch und Krefeld noch nie davon gehört.
    Ideen sind gefragt – einen Wald an dieser Stelle würde keiner mal so eben für Logistik in Betracht ziehen. Baumlose Fläche scheint quasi wie geschaffen. Politik könnte ja generell vorschreiben, dass die Logistik mindestens 2-geschossig arbeiten muss – dann wäre aus bestehenden Flächen schon mal das Doppelte rauszuholen.
    Inta

  8. Es ist einfach nur traurig und sinnlos, dass alles bebaut wird! Es gibt wirklich benügend Gewerbegebiete in Meerbusch. Das muss nicht sein. „Stadt im Grünen“? – das ich nicht lache. Bald gibt es hier kaum noch Felder und freie Flächen, da die Stadt viel Wert darauf legt, jede Menge Geld zu verdienen – auf Kosten ihrer Bürger und der Natur.
    Bei uns wird nun auch noch zusätzlich eine Asylunterkunft gebaut – natürlich auch wieder mal auf Ackerland!
    Schlimm, was aus Meerbusch geworden ist. Es ist gar nicht mehr lohnenswert hier zu leben, aber da wir Eigentum besitzen, haben wir keine andere Wahl.
    Ursula

  9. Hier spielt sich eine Provinzposse sondergleichen ab: Die denkbar schlechteste Landesregierung seit Bestehen NRWs mit einer Unternehmensberaterin an der Spitze, die das Land NRW offenbar so gut berät, dass NRW von Bayern ungefähr so weit entfernt ist, wie die Fortuna vom 1. FC in München, ist auf der Suche nach industriell nutzbaren Gewerbeflächen. Und diese rot-grüne Landergerierung hat offenbar der Bezirksregierung Düsseldorf, an deren Spitze die als Ziehtochter der grandios gescheiterten Heide Simonis in Kiel die ebenfalls sang- und klanglos untergegangene Grüne Ex-Ministerin, Regierungspräsidentin Lütkes, steht, den Auftrag erteilt, in Meerbusch-Osterath diese Flächen zu generieren. Und dabei darf jedes Mittel Recht sein, wenn man den offenen Informationen aus der Meerbuscher Politik Glauben schenken darf. Die Grüne Regierungspräsidentin nämlich stellt die Stadt Meerbusch vor die Alternative, entweder dem Gewerbemonster von 120 ha Fläche zuzustimmen, oder es gäbe gar keine neuen Gewerbeflächen mehr. Hut ab, Frau Regierungspräsidentin, das ist fundamentale grüne Politik! Damit aber noch nicht genug. Auf der Ebene der Stadt fühlt sich derweil eine bemerkenswert fehlgeleitete Bürgermeisterin berechtigt, hinter verschlossenen Türen, unter Außerachtlassung des Rates der Gemeinde und, schlimmer noch, vorbei an den Bürgern dieser Stadt mit der Stadt Krefeld einen Deal einzuleiten, mit dem man Umgehungsstraßen gegen Gewerbeflächen aufrechnen möchte – angeblich schon beschlossene Sache! Anscheinend hat unsere Bürgermeisterin, die, seitdem sie 16 Jahre alt ist, nichts anderes als Verwaltung betrieben hat, auf diesem Weg vergessen, dass in einer parlamentarischen Demokratie der Souverän des Staates das Volk, vertreten durch das Parlament, ist, so dass sich unsere Bürgermeisterin als Verwaltungschefin, die den Rat der Gemeinde offenbar vorzuführen gedenkt, rein verfassungsrechtlich auf höchst dünnem Eis bewegt. Vielleicht sollte man sie dabei unterstützen, den Weg zurück zur Basis zu findern, indem man ihr auf jeder Veranstaltung freundlich, aber energisch den Hinweis erteilt, dass wir das Volk sind, und sie sich an dem zu orientieren hat, was wir wollen – und nicht an einer ebenfalls fehlgeleiteten Regierungspräsidentin, die mit Grünem Parteibuch ein gewaltiges Stück Natur zupflastern will. Hier steht die Unabhängigkeit Meerbuschs auf dem Spiel. Was interessiert uns die wirtschaftliche Inkompetenz Krefelds!
    Jochen Weingartz, Rechtsanwalt

    1. Selten soviel unsachliche Polemik gelesen. Das führt nicht zum Ziel!
      Falls ich mal einen Rechtsanwalt brauche, weiß ich wen ich nicht nehmen werde.

  10. Die Kampagne finde ich stark übertrieben!
    Alleine euer Slogan. Der Originaltext lautet:
    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen,
    daß man Geld nicht essen kann.‘‘
    Hier handelt es sich um eine Weisheit der Cree-Indianer. Dabei geht es sicherlich um ein bisschen mehr als um ein paar Hektar Ackerland.
    Bei allem Wohlwollen, das geplante Gewerbegebiet ist kein „Monster“. Es bietet die Chance hochwertige Gewerbeflächen zu schaffen und damit eine Menge Arbeitspätze nach Meerbusch zu holen. Gerade auf Meerbuscher Gebiet sollen hochwertige Büroflächen und Kleingewerbe entstehen. Ein einziges Grundstück auf Krefelder Gebiet ist als Logistikfläche ausgewiesen.
    Sicherlich soll die Stadtverwaltung mit den unmittelbar Beroffenen – dass sind nicht alle die die hier protestieren – reden und deren Sorgen ernstnehmen. Über die geplante Größe kann man evtl. auch nochmal nachdenken.
    Wenn die ganze Diskussion weniger polemisch geführt würde, wäre sicherlich mehr zu erreichen.
    Meerbusch bleibt auch mit diesem Gewerbegebiet eine Stadt im Grünen. Wer aber in dieser Stadt lebt, sollte auch die Chance haben, hier zu arbeiten.

    1. Ich denke, dass sowohl die Indianer Weisheit, als auch die anfangs genannte schweizer Bildsequenz genau unsere Situation im aktuellen Kontext beschreiben. Leider können wir keine Urwälder mehr retten.
      Außerdem werden hier pro potentiellem Arbeitsplatz riesige Flächen versiegelt. Es gibt ja auch Gewerbeansiedlungen, die mehr Arbeitsplätze auf kleinerer Fläche schaffen.

    2. Sie haben voll ins Schwarze getroffen, es ist immer dasselbe nicht nur in Meebusch, egal welche
      fortschrittlichen Initiativen angegangen werden, sofort bilden sich sogen. polemische IGs, die meist reine Eigeninteressen verfolgen, was interessiert diese die Allgemeinheit. Dasgleiche Trauerspiel
      zeigt sich doch beim Konverter, auch ein abseitiges weitab liegenden Areal neben der BAB, aber
      gleich laufen einige i.d.R.wenige Amok, obwohl selbst i.d.R. garnicht tangiert. Es wird Zeit, dass
      wie z.Z. geplant neue Gesetze kommen werden, die die irren Proteste gegen alles in die
      Schranken verweisen, die i.d.R. auf Rücken des steuerzahlers ausgetragen werden.

  11. die Wahnsinnsbauwut, die unsere Bürgermeisterin mit ihren Kumpanen durchdrücken will, ist beängstigend. Unsere grünen Ortsteile werden missbraucht für „Entwicklung, Fortschritt“, heißt doch,dass Verkehr und Umweltbelastung enorm zunehmen werden. Das reicht, was wir jetzt schon durch Autobahnen, Flugverkehr, Bundesbahn, Riesen-baustellen an Belastungen hinnehmen müssen. Angenehmes Wohnen in Osterath ist Vergangenheit!
    Ich wünsche Ihnen in Ihrer Initiative Erfolg. Sich Wehren hat sich auch bei Schweinemast und Konverter gelohnt.
    Hoffnung nicht aufgeben!
    Mit freundlichen Grüßen
    Erika Haybach

  12. Ich finde es erschreckend wie sich der Rat und seine Mitglieder zu diesem Thema äußern .Selbst auf persönlichen Nachfragen bekommt man keine konkrete Stellungnahme. (und das von Osterather Ratsmitgliedern) Des Weiteren finde ich die Äußerung von Herrn Damblon ,der sich für dieses Projekt ausspricht schon recht eigenartig ,aber wenn man im beschaulichen Meererbusch wohnt mit unverbaubarerm Blick kann man sich ja so äußern . Wir „alten „Osterather wollen unseren Landwirtschaftlichen und Freizeitraum erhalten „grün ist Leben“.Des Weiteren liegt uns unser Dorf am Herzen .Ich verspreche dem Rat und der Stadt wir werden weiter darum kämpfen damit diese Politik gegen die Natur und die Bürger irgendwann mal aufhört. In diesem Zusammenhang fällt mir noch eine Frage ein: Wo sind eigentlich die Grünen Politiker in Meerbusch die sich sonst schützend über jede Kröte und jeden Hamster werfen ??? Falls jemand eine Antwort weiß lasst es mich wissen.

  13. Liebe Initiatoren,
    auch ich bin von jenseits der A44, also Fischelner und kenne auch noch et Dörp wie es früher hiess. Was mit Vettern (oder Schwagern)-wirtschaft alles so verbrochen wird kann man sich ja wunderbar in den Fischelner Gewerbe- oder auch Neubaugebieten ansehen. Hier werden sogar Kreisverkehre gebaut damit man nicht auf die Umgehungsstrasse (oder ist es eher ein Bauland- Erschlliessungsstrasse?) warten muss.. In den letzten Jahren ist hier bereits genug Landschaft verbraucht worden, ich drücke alle Daumen dass dieser Irrsinn gestoppt werden kann.

  14. Ich finde unglaublich wie unser letzter ländlicher Lebensraum ,ein altes Kulturgut,das bäuerliche ,von Bürojoggern verunglimpft wird. Wir ziehen doch alle Nutzen aus der bäuerlichen landschaft. Bauern haben unsere Landschaft geprägt und hier ist fruchtbares Ackerland.Leute die Auto fahren und nicht körperlich schwere Arbeit tun,ohne zu wissen ob das Wetter mitspielt, können nicht Bauern kritisieren.Warum nehmen wir an, der Bauer würde die Natur hassen? Viele Bauern stellen sich ständig um . Wenn der Verbraucher Biobauern unterstützt in dem er kauft zu Preisen der in Ordnung sind,-gibt und gäbe es noch mehr.Die Zahl der Hasen ist in Nordrheinwestfalen nicht durch bäuerliche Jäger geschrumpft. Die Hasen könnnen sich dort wunderbar vermehren.Der moderne Bauer muß natürlich ständig mit billigen Verbraucherwünschen mithalten . Der moderne Bauer will nicht die Natur kaputtdüngen.Übrigens ,es gibt auch sehr giftige Unkräuter. (Z.B Jakobskreuzkraut,das selbst in Honig landet… )Natur ist eben Natur-ein sehr weites feld…. Der ,die Bäuerin möchte und muß ständig innovativ sein und hängt neben der landwirtschaftlichen Arbeit noch im eigenen Büro ab. Wie kann eine moderne „naturverbundene “ nun städtisch geprägte Gesellschaft ,die sich aus dem bäuerlichen Kulturgut entwickelte, zum Feind des Bauern werden.?Wir sollten stolz sein auf unsere kommunalen Bauern ,die noch Wissen um ihr Handwerk haben und die den kommerziellen Druck immerzu ausgesetzt sind. Unserer Gier auf billig,billig. Sie macht den Bauern,und baut ihn ab! Wir müssten Sie vor den ewigen Verunglimpfungen schützen. Sie prägen den Niederrhein-noch. ! Brauchen wir tatsächlich mehr Lagerhallen und architektonische Logistik-Löcher? Wir haben doch genug zubetonierte Ackerflächen . Gemüse vom Niederrhein -Ade? Freie Sicht Ade? Spargel Erdbeere ,Kartoffel und Äpfel,- Ade? Geruch von gepflügter Erde- Ade?

  15. Alle Argumente gegen das Gewerbemonster, die hier geäußert wurden, sind zutreffend! Statt ständig neue Flächen zu versiegeln müsste eine großräumig arbeitende und denkende Landesplanung dafür sorgen, dass Altflächen neu genutzt werden können.
    Gibt es eigentlich keine Unterschriftenlisten in Geschäften, Handzettel zum Verteilen etc. oder habe ich die bloß bisher nicht gesehen? Es fehlt der Kampagne m. E. völlig an Breitenwirkung.

  16. Erst der Konverterquatsch und jetzt das…..
    Kein Mensch braucht dieses Gewerbegebiet!! Das wäre wieder mal Naturzerstörung für ‚NIX‘! Hier den Grund zu nennen, dass man Arbeitsplätze schaffen will, finde ich als ‚junger‘ Mensch doch wirklich ein ‚Witz‘?! Wir sind heutzutage doch flexibel und können arbeiten wo wir wollen, wenn wir es wollen! Ich bleibe dabei, dass es irrsinnig ist, in Osterath ein weiteres Gewerbegebiet zu planen. Stehen doch einige Firmengebäude leer!?!
    Wir wohnen in Osterath, weil wir im grünen und in der Natur wohnen und aufwachsen wollen!! und nicht neben einem neuen Industriemonster!!! Schade, dass sich die Politik immer nur in den Vordergrund stellt, wenn es um neue Investitionen geht, leider nicht, wenn es um die wichtigen Dinge geht. Nämlich das schöne Leben in Osterath zu bewahren!
    !!Liebe ‚Meerbuscher‘ Politiker, wenn Ihnen Osterath nicht gefällt und zu grün ist, sollten Sie vielleicht umziehen!!

  17. Liebe Initiatoren,
    ich habe ein paar Jahre in Osterath gewohnt und lebe jetzt seit vier Jahren in Fischeln.
    Unabhängig davon, auf welcher Seite man wohnt: es macht keinen Sinn, immer mehr Grünflächen für Industrie und Gewerbe zu opfern, wenn andere Gewerbegebiete leerstehen.
    Die Politiker sehen mal wieder nur den vermeintlichen Profit und interessieren sich leider schon lange nicht mehr für die Vorstellungen und Wünsche der direkt Betroffenen.
    Ich hoffe, dass diese Initiative Erfolg hat, denn ich hätte dieses Gewerbegebiet weder zu dem Zeitpunkt haben wollen, als ich noch in Osterath gewohnt habe, noch jetzt.

  18. Osterath braucht kein riesen Gewerbemonster.
    1. Im Mollsfeld stehen noch einige Büroflächen leer.
    2. Das hier Gewerbesteuern für die Stadt anfallen ist Quatsch, große Firmen wirtschaften so, das diese keine Steuern zahlen müssen.
    3.Hier wird ein riesen Lebensraum für Kleinwild und Natur zerstört.
    4.Der zusätzliche LKW Verkehr wird über die B9 geleitet, die eh schon jeden Tag überfüllt ist.
    5.Außerdem wird hier bestes Ackerland zu betoniert, was uns später für die Lebensmittelproduktion fehlt.
    Aber ist ja nicht schlimm, wir können ja Bio Gurken aus Afrika kaufen oder Bio Möhren aus Israel.
    Die Regale sind ja voll.
    6.Zu dem werde ich, da ich fast 30 % meiner landwirtschaftlichen Flächen dort gepachtet habe,
    meinen kleinen Hof aufgeben müssen.
    Es gibt kaum andere Ackerflächen zu pachten. Aber ist ja nicht schlimm………!

  19. Es gibt kaum etwas zu sagen was nicht schon gesagt wurde. Ich bin hier aufgewachsen und weiß noch sehr gut wie es hier in meiner Kindheit aussah. „Stadt im Grünen“ ist in meinen Augen inzwischen ein lächerlicher Slogan! Ich wünsche uns allen, dass es nicht dazu kommt.

  20. Bürger haben keine Lobby !
    Siehe Konverter, MODRU X und nun das Gewerbemonster
    Wir sind 1987 nach Osterath gezogen wegen der “Stadt im Grünen”, der ländlichen Umgebung mit seinen Feldern und Äckern um Osterath herum und der Ruhe.
    Ich rege mich ja schon lange über die Bebauung der Flächen und die damit einhergehenden neuen Verkehrsregelungen, die wiederum Staus in unserem beschaulichen Osterath hervorbringen sowie Verregelungen durch Poller und Schilder im Überfluss und Verampelung die unseren Ortsbild verschandeln. Das braucht hier auch kein Mensch. Sollte das Gewerdemonster kommen, wird es in dieser Hinsicht unerträglich werden. en
    Wo kann man unterschreiben für ein Bürgerbegehren zum Erreichen eines Bürgerentscheids?
    Warum liegen in den Geschäften von Osterath keine Unterschriftenlisten aus ?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.