Gründe gegen das interkommunale Gewerbegebiet A44

Verluste

  • Verlust von Naherholungsflächen (Reiter, Radfahrer, Spaziergänger, Jogger, Skater etc.)
  • Verlust von Reitwegen damit Verlust der Attraktivität der Reitställe und damit verbundene Gewerbeverluste der Reitställe / über 450 vermietete Boxen in Schweinheim / keine Freiraum Nutzung mehr
  • Imageverlust „Meerbusch Wohnen im Grünen“, nun zu „Wirtschaftsstandort Meerbusch
  • Verlust von sehr schutzbedürftigen Bodenflächen nach Bodenschutz NRW
  • Verlust der ohnehin schon sehr knappen landwirtschaftlichen Flächen in Osterath
  • Einnahmeverluste bei der Landwirtschaft und den landwirtschaftlichen  Dienstleistungsunternehmen
  • Verlust von biotopem Lebensraum
  • Verlust von Jagdflächen

Alternative Gewerbeflächen:

  • Meerbusch hat noch nicht bebaute Gewerbeflächenressourcen
  • Mollsfeld I leerstehende Gewerbeflächen
  • Mollsfeld II sind noch Grundstücksflächen nicht bebaut
  • Bundenrott in großen Teilen nicht bebaut
  • Böhler Areal Gewerbeflächen noch nicht voll vermarktet
  • Ostara Gelände Gewerbeflächen noch nicht vermarktet
  • Es muss der demografische Wandel mit bedacht werden, weniger Bevölkerung bedeutet auch weniger Gewerbe und damit leerstehende Gewerbeflächen.
  • Das Gewerbegebiet Willich hat noch umfangreiche Ressourcen, (im Mollsfeld sind ebenfalls noch nicht bebaute Flächen XXX qm vorhanden), es findet lediglich ein Konkurenzwettbewerb der Kernkommunen um vorhandene Gewerbebetriebe statt.
  • Interkommunal aber nur auf Meerbuscher Gebiet (Gewerbeeinnahmen werden mit Krefeld geteilt)
  • „Dadurch würden das Siedlungsbild und der ländliche Charakter der Stadt in  Mitleidenschaft gezogen“ – O-Ton Planungsdezernent Just Gerard zum Thema interkommunales Gewerbegebiet Krefelder Hafen
    => Das ist bei dem hier geplanten Gewerbegebiet doch erst recht der Fall!!!
  • Wenn Gewerbeflächen für Osterath/Meerbusch so wichtig sind, warum wurde das Gewerbegebiet Rudolf-Diesel-Straße mit B-Plan 211 nicht erweitert sondern Wohnbebauung festgelegt?

Verdrehte Tatsachen

  • die noch zu gründende Vermarktungs Gesellschaft soll aus den Kommunen Krefeld und Meerbusch , mit der Beteiligung der IHK ausgerichtet werden. Dies jedoch entgegnet jeder Vernunft, denn bei den fortwährenden Behauptungen „Logistik“ aus dem Meerbuscher Gebiet heraus zu halten, wird bei einer Gesellschaft über drei Gesellschafter letzten Endes die Quote zählen.
  • ACHTUNG: Der Hauptgeschäftsführer der IHK ist gleichzeitig auch der Geschäftsführer der „Logistikregion Rheinland“  =  Befangenheit!

Weitere Fakten

  • Hebesatz in Meerbusch höher als in Düsseldorf
  • Logistik fordert riesige Flächen, bringt aber nur sehr geringe Einnahmen an Gewerbesteuer
  • Logistik bringt ebenfalls nur wenig Arbeitsplätze