Schutzwürdige Böden

Landschaft

Erläuterungen zu den Tabellen  des Gutachtens der IHK

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Tabelle 8 zeigt gute Straßenanbindung, jedoch keine Eignung für bi- und trimodalen Verkehr. In der separierten Spalte „Umwelt“ wird das Gebiet zusammenfassend als „unbefriedigend“ bewertet. Die Gründe ergeben sich aus der gesonderten Umweltbetrachtung weiter unten.

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Das Gebiet ist nur eines von insgesamt 20, welches von den untersuchten Flächen bezüglich der Straßenanbindung als „gut oder sehr gut“ bewertet wurde. Also starke Konkurrenz, wenn es auf diese Eigenschaft ankommt. Hinzu kommen noch 5 Gebiete, die sogar bi- und trimodal geeignet sind.

Seite 23-24
Viele Kriterien beziehen sich auf den Krefelder Anteil. Für Meerbusch bleibt „besonders schutzwürdige Böden“ (siehe unteranderem in diesem Zeitungsartikel).

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Tabelle 13 bewertet alle Gewerbeflächen: Hier sind es 12 von 36 mit schwerwiegenden Bedenken. Für den Rhein Kreis Neuss werden 5 von 20 gelistet. Es gibt also sehr viele Gebiete, die hinsichtlich der Umwelt weniger problematisch sind als unseres.

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Die wesentlichen Beeinträchtigungen betreffen Krefelder Gebiet. Ein Schelm, wer nicht erwartet, dass Krefeld dann auch die erforderlichen Ausgleichsflächen bekommen möchte. Bei der Planung wird die Verbreiterung der A 44 auf 6 Fahrspuren und der erforderliche Abstand zur Stromtrasse (Lage siehe gelbe-Linie in beigelegter Drees & Sommer Karte) nicht berücksichtigt. Es könnte sogar sein, dass die geplante Hochspannungs-Gleichstromtrasse noch mehr Breite oder Abstand benötigt. Das alles wurde bei den uns bekannten Plänen weggelassen. Hier hat die A 44 immer die heutige Breite und der an sich schon schmale Krefelder Teil geht immer genauso nahe an die A 44 ran wie der Meerbuscher Teil. Real bleibt für Krefeld also nur ein schmalerer Streifen übrig.

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Laut Zusammenfassung sind die Meerbuscher Flächen nicht für Logistik geeignet. Warum? Es sind die schwerwiegenden Umweltrestriktionen. Die gelten aber nicht nur für Logistik, sondern natürlich für sämtliche Industrieansiedlungen.